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Die Kaffeeröstung – verschiedene Möglichkeiten, verschiedene Geschmäcker, verschiedene Preise

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Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Das zeigt sich nicht nur bei den unterschiedlichen Kaffeespezialitäten, sondern schon bei der Gewinnung der uns bekannten Kaffeebohnen. Kaffee kann gewaschen oder getrocknet sein, aber auch bei der späteren Röstung gibt es Unterschiede.

Die Röstung – ein wichtiger Schritt zum perfekten Kaffee

Die Röstung ist der letzte wichtige Schritt. Erst nach der Röstung sind die Bohnen veredelt und zum Verbrauch bzw. zur Herstellung von Kaffee geeignet. Röstung, das bedeutet, die Bohnen werden großer Hitze ausgesetzt. Wer sich einmal genauer mit dem Aufbau einer Kaffeebohne beschäftigt hat, der weiß, hier gibt es pro Bohne bis zu 400.000 Zellen. Erst durch das Rösten können in den einzelnen Zellen neue Aromen gebildet werden. Eine weitere interessante Zahl für Euch: es sind wohl um die 1000 neue Aromen, die sich beim Rösten neu bilden, und das in jeder einzelnen Zelle. Ihr seht, das Rösten ist also enorm wichtig, um die Aromen entstehen zu lassen, die den Kaffee für uns so gut und geschmackvoll werden lassen.

Wenn Zeit und Temperatur über sein oder nicht sein entscheiden

Bei unseren Recherchen für Euch haben wir herausgefunden, Rösten ist nicht gleich Rösten. Auch hier gibt es Unterschiede, die zu guter Letzt den Preis des Kaffees, aber auch den Geschmack erheblich beeinflussen können.

Röstkaffee im Sack :-)

Röstkaffee im Sack 🙂

Beim Rösten werden die Bohnen für einen gewissen Zeitraum hohen Temperaturen ausgesetzt. Sind die Temperaturen nicht ideal, oder ist der Zeitraum zu kurz, so können die Bohnen nicht ihr volles Aroma entwickeln. Auch Säuren, die später den Magen reizen können, können nicht vollständig abgebaut werden. Viele Hersteller schockrösten ihre Kaffees nur. Bei rund 800°C für rund 5 Minuten werden die Bohnen hier dann geröstet. Nicht selten sind das die Kaffees, die zwar etwas günstiger vom Preis ausfallen, dafür aber nur wenig Geschmack mit sich bringen und nicht selten wenig bekömmlich sind. Andere Hersteller rösten ihre Kaffees für bis zu 15 Minuten bei nur 200°C. Das ist schonender, die Aromen können sich besser entfalten, und die Säuren können besser abgebaut werden. Das zeigt sich dann im Geschmack und bei der Verträglichkeit, aber nicht selten auch beim Preis.

 

Sieht gut aus ist aber noch nicht trinkbar ;-)

Sieht gut aus ist aber noch nicht trinkbar 😉

 

Die Bohnen abkühlen – die möglichen Verfahren

Nicht nur das Rösten an sich hat einen erheblichen Einfluss auf den späteren Kaffee, sondern auch die Art des Abkühlens. Nach dem Rösten sind die Bohnen noch sehr heiß und müssen runter gekühlt werden. Viele Hersteller machen das mit Wasser. Das Wasser übernimmt hier zwei Aufgaben. Zum einen natürlich das Kühlen, zum anderen aber wird den Bohnen so wieder Feuchtigkeit zugeführt, die sie schwerer werden lässt. So braucht es z.B. in einer 500 g Packung weniger Bohnen, um das Gewicht zu erreichen. Andere Hersteller verzichten hier auf Wasser und kühlen nur mit Luft ab. Das bedeutet, in einer 500 g Packung sind hier auch mehr Kaffeebohnen enthalten.

Unser Fazit für Euch

Wer gerne Kaffee trinkt, hat hier natürlich auch seinen eigenen und individuellen Geschmack, seine ganz persönlichen Vorlieben. Geschmack und Preis entscheiden meist darüber, welcher Kaffee gekauft wird. Welche Röstung Ihr bevorzugt, ist natürlich Eure ganz persönliche Entscheidung. Wichtig ist, das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte stimmen, und der Kaffee sollte zu Euch, Eurem Geschmack und Eurem Leben passen.

Bildnachweis:

Pixabay – CC0 Public Domain   von Coluer und Pexels

 



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